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Sonntag, 3. April 2011

Größenverhältnisse

Neulich bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen als ich meinen Mopedschlüssel nicht finden konnte. Bei mir kommt es eigentlich recht häufig vor, dass ich etwas verliere, aber was ich als großen Verlust empfinden würde, ist im Vergleich hierzu gar nichts:

2000 Brennelementkugeln sind verschwunden.

Hierzu zitiere ich:
Hamburg/Jülich/Salzgitter - Eine Atompanne in Nordrhein-Westfalen sorgt für Empörung: Die Landesregierung vermisst nach Informationen [...] 2285 Brennelementkugeln aus dem Forschungszentrum Jülich bei Aachen. Jetzt schieben sich Bund und NRW im Streit um den Verbleib des Atommülls gegenseitig die Verantwortung zu.

Ein Sprecher des NRW-Energieministeriums sagte, nach den in Düsseldorf vorliegenden Informationen müssten die Kugeln ins niedersächsische Forschungsbergwerk Asse gegangen sein. Einen genauen Überblick müssten aber das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) haben.
: Sollten sie sich tatsächlich in der Asse befinden, wäre das ein schwerer Regelverstoß. Denn dort durften nur schwach und mittelradioaktive Abfälle aus der Republik gelagert werden - jedoch keine Brennelemente. Die Grünen sprachen von einem Skandal. Möglicherweise seien die Kugeln "illegal und falsch deklariert in der Asse entsorgt worden" und dort jetzt ein wesentlicher Teil des milliardenschweren Problems in dem Endlager, sagte der Dürener Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer. 
 Also so etwas fahrlässiges...

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